Organsenkung

Behandlung von Organsenkung: Individuelle Hilfe für Ihre Lebensqualität


Ein Druckgefühl nach unten, das Empfinden auf einem Fremdkörper zu sitzen oder eine sichtbare Vorwölbung im Scheidenbereich – das sind typische Zeichen einer Organsenkung (Descensus genitalis). Betroffen ist meist die Blase, der Darm oder die Gebärmutter.

Eine Senkung entsteht, wenn das Stütz- und Haltegewebe des Beckenbodens dauerhaft überlastet oder verletzt wird – durch Geburten, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder chronischen Druck.

Wie entsteht eine Organsenkung?

Ein gesunder Beckenboden bildet zusammen mit elastischen Bändern und Bindegewebe ein stabiles Halteorgan für Blase, Gebärmutter und Darm.

Verlieren diese Haltestrukturen durch Schwangerschaft, Geburt, hormonelle Umstellungen (z. B. Wechseljahre) oder chronische Fehlbelastung ihre Spannung, sinken die Organe der Schwerkraft folgend nach unten. Man spricht von einer Organsenkung (Descensus genitalis)

Schweregrade einer Beckenboden-senkung:

Grad 1 & 2 (Milde Senkung): Die Organe verlagern sich leicht innerhalb der Scheide. Bessere Heilungschancen durch frühzeitige Therapie.

Grad 3 & 4 (Fortgeschrittene Senkung): Die Organe sinken bis zum Scheideneingang oder treten sichtbar nach außen (Vorfall/Prolaps).

Frühzeitig handeln: Eine rechtzeitige, ursachenorientierte Beckenbodenrehabilitation kann ein Fortschreiten effektiv verhindern und Beschwerden nachhaltig lindern.

Was ich für Sie tun kann

  • Genaue Diagnostik: Ausmaß und Art der Senkung bestimmen

  • Beckenbodentherapie zur Stärkung der Stützstrukturen

  • Pessartherapie als schonende, nicht-operative Alternative

  • Lebensstilberatung: Gewicht, Druck, Alltagsbelastung

  • Enge Abstimmung mit operativen Fachkolleginnen, wenn nötig

Konservative Behandlung

Viele Frauen vermeiden das Thema aus Scham oder Resignation. Doch gerade bei Organsenkungen lohnt sich ein früher Therapiebeginn: Die konservative Behandlung ist in vielen Stadien wirksam – und kann eine Operation langfristig aufschieben oder verhindern.

Sprechen Sie offen mit mir. Es gibt Möglichkeiten.